Bericht aus der Gemeinderatssitzung vom 06.04.2016

 

Bericht aus der Gemeinderatssitzung vom 6. April 2016

Ehrenmal auf dem Friedhof; Namen der Gefallenen; Steinmetzarbeiten

Bürgermeister Simon Axt berichtete, dass im Jahr 2010 Herr Helmut Blessing den Vorschlag machte, das Ehrenmal auf dem Friedhof um Namenstafeln der Gefallenen der beiden Weltkriege zu ergänzen.

Herr Blessing legte der Gemeinde damals eine selbstentworfene Skizze sowie ein Angebot der Firma Messner aus Trossingen über die Steinmetzarbeiten vor.

Nach den damaligen Plänen sollten neben dem bestehenden Ehrenmal auf beiden Seiten jeweils ein Gedenkstein mit den Maßen 100 x 100 x 20 cm aufgestellt werden. Auf jedem Gedenkstein sollte eine Bronzetafel mit den Maßen 80 x 80 cm angebracht werden. Auf dem bestehenden Ehrenmal sollte mittig eine kleinere Bronzetafel mit der Inschrift „Wir gedenken den Opfern, den Vermissten und all denen, die an den Folgen von Kriegseinwirkungen gelitten haben“ angebracht werden. Vor dem Ehrenmal sollte eine Sitzbank errichtet werden.

Bei der Klausurtagung des Gemeinderates im Februar 2015 und in der Gemeinderatssitzung vom 26. März 2015 wurde dieses Thema wieder aufgegriffen. Der Entwurf aus dem Jahr 2010 wurde dabei einstimmig angenommen. Jedoch sollte anstelle der Sitzbank ein Fußweg angelegt werden. Auch hob der Gemeinderat heraus, dass kein Name eines Gefallenen vergessen werden dürfe.

Mitte März dieses Jahres bat die Gemeindeverwaltung TS Grabmale (Nachfolgebetrieb von Messner) das Angebot aus dem Jahr 2010 zu aktualisieren. Auch traf man sich vor Ort. Bei diesem Termin schlug TS Grabmale vor, die Erweiterung an die Form des bestehenden Ehrenmals anzupassen. Die Steine sollen demnach etwas schmaler, höher und abgeschrägt sein; im Vergleich zum Vorschlag aus 2010. Außerdem wird vorgeschlagen, die Steine in einer Dicke von 25 cm zu verwenden, statt der 20 cm aus dem Angebot von 2010.

Bzgl. der Beschriftung hält TS Grabmale Bronzetafeln für das geeignetste. Alternativ wäre es möglich, die Namen in den Stein zu gravieren. Hierzu müsste der Stein glatt sein. Da das bestehende Ehrenmal aus gespitztem Stein besteht, wird hiervon aber abgeraten. Auch rät TS Grabmale davon ab, jeden Namen über eine Einzelbeschriftung aufzubringen (wie z.B. bei den Urnenstehlen). Abgeraten wird hiervon insbesondere aus Platzgründen. Dies sei jedoch auch optisch weniger ansprechend und zudem deutlich teurer als eine Bronzetafel.

Da im ersten Weltkrieg weniger Gefallene zu beklagen waren, als im zweiten Weltkrieg, schlägt Bürgermeister Axt vor, oben zitierte Inschrift auf die Tafel mit den Gefallenen des ersten Weltkrieges mitaufzubringen. Auf eine separate Tafel in der Mitte des Ehrenmals könnte damit verzichtet werden.

Bei der anschließenden Diskussion im Gemeinderat fand die optische Anpassung an das bestehende Ehrenmal große Zustimmung. Bzgl. der Beschriftung der Steine konnte sich der Gemeinderat grundsätzlich mit Bronzetafeln anfreunden. Es wurde jedoch nochmals hervorgehoben, dass kein Name vergessen werden dürfe und dass es auch gut wäre, wenn es die Möglichkeit gäbe, Namen zu ergänzen. Der Gemeinderat stellte hierbei auch die Frage, ob es sinnvoll ist, die Namen in die Bronzetafel zu gießen, oder ob diese nicht auch gelasert bzw. graviert werden könnten. Gemeinderat Kupferschmid bot hierbei an, dass er sich bei seinem Arbeitgeber in der Sache kundig machen könnte.

Da der Tagesordnungspunkt lediglich der Vorberatung diente, wurde kein Beschluss gefasst. Der Gemeinderat wird sich in einer der nächsten Sitzungen wieder mit diesem Thema beschäftigen. Erklärtes Ziel ist es, dass das Ehrenmal noch in diesem Jahr ergänzt wird.

Breitbandinitiative des Landkreises Tuttlingen

Bürgermeister Simon Axt führte aus, dass der Gemeinderat in seiner Sitzung vom 1. März 2016 beschloss, grundsätzlich der Breitbandinitiative des Landkreises Tuttlingen beitreten zu wollen. Dies wurde unter den Vorbehalt einer späteren Zustimmung zur Satzung gestellt. Dieser Satzungsentwurf würde nun leider noch nicht vorliegen, weshalb eine letztendliche Beschlussfassung in die Mai-Sitzung verschoben werden müsse.

Weiter berichtete Axt, dass im März eine Versammlung des Gemeindetages stattgefunden habe, bei dem die Firma SBK die Planungen des Kreisbackbones vorstellte. Der Ausbau des Kreisnetzes startet demnach im Jahr 2017 mit den Gemeinden, die mit einer Versorgung unter 50 Mbit/s als unterversorgt gelten. Da nach dieser Definition auch Durchhausen als unterversorgt gilt, wird Durchhausen bereits beim ersten Bauabschnitt miterschlossen. Weiter wurde bei dieser Versammlung angesprochen, dass die Gemeinden nun zeitnah eine innerörtliche Glasfaserplanung durchführen sollten. Des Weiteren wurde auf ein Förderprogramm des Bundes hingewiesen, bei dem die Planung eines innerörtlichen Glasfasernetzes in voller Höhe (max. 50.000 Euro) bezuschusst wird. Um in dieser Sache zügig voran zu kommen, wurde ein solcher Zuschussantrag seitens der Gemeindeverwaltung bereits gestellt.

Bürgermeister Axt führte weiter aus, dass bei genannter Versammlung deutlich wurde, dass es sehr sinnvoll wäre, wenn die Firma SBK, die das Kreisbackbone plante, auch die innerörtlichen Planungen vornehmen würde. Die Planung eines Ortsnetzes in Durchhausen würde bei SBK rund 15.000 Euro kosten. Mit o.g. Förderprogramm würden diese Kosten in voller Höhe erstattet werden. Axt schlug daher vor, nach Zugang des Bewilligungsbescheides, die Vergabe an SBK zu tätigen. Hierbei sei anzumerken, dass es dem Gemeinderat hiervon unabhängig vorbehalten sei, der Satzung der Anstalt nicht zuzustimmen. Eine innerörtliche Glasfaserplanung könne die Gemeinde hiervon unabhängig sehr gut gebrauchen.

Bei der anschließenden Diskussion wurde hervorgehoben, dass man bei der weiteren innerörtlichen Planung insbesondere die bereits vorhandene Infrastruktur, wie das bestehende Glasfaserkabel in der Nähe vom Sportheim oder bereits verlegte Leerrohre aufnehmen müsse. Der vorgeschlagenen Vorgehensweise wurde dann einstimmig zugestimmt.

 

Sachstandsbericht der Kanalsanierung in der Dorfstraße

Unter diesem Tagesordnungspunkt könnte Bürgermeister Axt berichtet, dass die Bauarbeiten planmäßig vorangetrieben werden konnten. Es habe lediglich kleinere Umstände gegeben, die so nicht geplant werden könnten. Es habe sich zum Beispiel herausgestellt, dass die Asphaltdicke im Kreuzungsbereich Dorfstraße/Scheckenbühlstraße bis zu 40 cm betragen hatte. Auch stellte sich heraus, dass die bestehende Wasserleitung teilweise so eng am vorherigen Kanal lag, dass diese verlegt werden musste, um Platz für den neuen Kanal zu haben, der einen etwas größeren Durchmesser habe. Mit noch weiteren kleineren Vorkommnissen sei insgesamt mit Mehrkosten von bis zu 15.000 Euro zu rechen. Das Ingenieurbüro Breinlinger äußert sich aber dahingehend, dass diese Mehrkosten ggf. durch anderweitige Massenreserven zumindest teilweise kompensiert werden könnten. Auch wies Bürgermeister Axt darauf hin, dass die Baumaßnahme günstiger vergeben werden konnte, als sie ursprünglich kalkuliert war. Damit stünden genügend Haushaltsmittel zur Verfügung. Der zeitliche Ablauf der Baumaßnahme sei äußert positiv und es sei davon auszugehen, dass man deutlich vor dem geplanten Bauende fertig werde (nach heutigem Stand (14.04.2016) ist mit einer Beendigung der Baumaßnahme Anfang/Mitte Mai zu rechnen). Bürgermeister Axt hob hervor, dass die Firma Stumpp hier eine sehr gute Arbeit mache. Der Bericht wurde vom Gemeinderat zur Kenntnis genommen.

Eine nichtöffentliche Gemeinderatssitzung schloss sich an.

 

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