Dorfbegehung des Gemeinderates Durchhausen am 17.10.2015

Am Samstagnachmittag des 17. Oktober trafen sich die Mitglieder des Gemeinderates zu ihrer diesjährigen Dorfbegehung, um sich vom Ausführungsstand der Investitionsmaßnahmen und von eventuellen Schwachpunkten in der dörflichen Infrastruktur ein Bild zu machen.

Die erste Station war das Vereinshaus, wo die Toilettenanlage grundlegend saniert wurde und das Treppenhaus einen neuen Anstrich erhielt. Rund 38.600 € hat die Gemeinde für die gelungene Sanierungsmaßnahme ausgegeben.

Der nächste Besichtigungspunkt war die Situation rund um das sogenannte „Bühlerhaus“ neben der Kirche, welches im Eigentum der Gemeinde ist. Hier hatte sich der Gemeinderat schon überlegt, ob das Gebäude zur Flüchtlingsunterbringung hergerichtet werden könnte. Eine vorsichtige Kostenschätzung hat jedoch ergeben, dass für die notwendigsten Sanierungsaufwendungen wie Sanitär-, Elektro-, Boden- und Malerarbeiten schon mindestens 80.000 € erforderlich wären, so dass von einer solchen Absicht Abstand genommen wurde. Viel eher könnte sich der Gemeinderat und die Verwaltung vorstellen, dass das Gebäude abgebrochen wird, um an dieser Stelle ein Gebäude für betreutes Wohnen mit 8 bis 12 Einheiten zu errichten.

In der Schlossgartenstraße wurde ein schon seit Jahrzehnten leer stehendes Haus von außen in Augenschein genommen, wo bereits ein Teil des Dachs eingebrochen ist. Hier soll geprüft werden, ob Einsturzgefahr oder eine Gefährdung von Dritten besteht.

Im Baugebiet „Breitwiesen“ hat sich der Gemeinderat vom Abschluss der Erschließungsarbeiten im 2. Bauabschnitt überzeugt, wo nun 20 neue Bauplätze für eine Bebauung zur Verfügung stehen. Lediglich die Straßenbeleuchtung muss noch fertig gestellt werden. Bisher hat die Gemeinde für die Erschließung einschließlich Baulandumlegung 721.362 € aufgewendet. Für noch ausstehende Abrechnungen und Schlusszahlungen sind noch ca. weitere 100.000 € zu erwarten. Die Gemeinde hat schon drei Bauplätze verkauft, weitere Anfragen und Reservierungen liegen vor.

Für die ordnungsgemäße Lagerung von Baumaterialen auf dem Bauhof sollen Paletten aus Kunststoff angeschafft werden. Ferner soll innerhalb des Bauhofs ein Container für Schrott- und Metallabfälle aufgestellt werden, wo das Jahr über bis zur turnusgemäßen Alteisensammlung des Fanfarenzugs deponiert werden kann.

Nach einer Kaffeepause mit kulinarischer Stärkung bei Gemeinderätin Edith Braun in der Fronwiesenstraße ging es weiter mit der Besichtigung des Außenbereichs des Kindergartens, wo für den Kleinkindbereich altersgerechte Außenspielgeräte beschafft wurden.

Der Friedhof war die nächste Station auf der Besichtigungstour. Hier wurde der Standort der Erweiterung der Urnenstelenanlage, die im Frühjahr 2016 erfolgen wird, in Augenschein genommen und auch die Änderung der Pflasterung im Außenbereich angesprochen.

Einen breiten Raum des Besichtigungsprogramms nahm die Augenscheinnahme der maroden Friedhofsmauer, die durch Wurzelwerk von Bäumen und Erddruck sehr in Mitleidenschaft gezogen ist, in Anspruch. Hier lag dem Gemeinderat auch schon ein Kostenvoranschlag vor, der sich für die Gesamtmaßnahme auf rund 45.000 € beläuft. Der Gemeinderat war sich einig, dass hier etwas geschehen muss. Ob allerdings die Mauer saniert werden soll oder ob die Mauer abgebrochen werden soll und durch sogenannte L-Steine, Zaun und Bepflanzung ersetzt werden soll, wird in einer der nächsten Gemeinderatssitzungen beraten.

Auf dem weiteren Weg durchs Dorf wurden die Treppenanlagen in der Steigstraße und von der Weihertobelstraße zum Schönbach runter in Augenschein genommen. Diese Treppen befinden sich im wesentlichen in einem ordentlichen Zustand, allerdings gibt es bei der Treppe von der Weihertobelstraße zum Schönbach etwas Überwuchs von Gebüsch und Bäumen, welches zurück geschnitten werden sollte.

Das Fußgänger – Schönbachbrückle beim Grundstück Grimm ist in keinem guten Zustand mehr. Hier war die Überlegung, ob die Lager durch Eisenträger oder wie bisher durch imprägnierte Telefonmasten, die beim Bauhof noch vorrätig wären, ersetzt werden sollen. Der Gemeinderat war eher für die Telefonmasten als Träger. Allerdings soll die Sanierung der Brücke möglichst zeitnah durchgeführt werden.

In der vorletzten Gemeinderatssitzung wurde schon die Möglichkeit der Errichtung einer Bushaltestelle beim Gebäude Dorfstr. 67 angesprochen. Lt. Planungen des Büro Breinlinger gäbe es durchaus die Möglichkeit, ein Buswartehäuschen mit den Maßen 4 x 2 m zu erstellen, wenn die Bushaltebucht aufgehoben wird und die Busse dann zukünftig auf der Straße halten.

Die Haltestelle würde behindertengerecht ausgebaut, damit die Niederflurbusse problemlos bestiegen werden können. Die baulichen Änderungen an der Bushaltestelle und die mögliche Erstellung eines Buswartehäuschens müssten jedoch zuvor bei einer Verkehrsschau von den zuständigen Behörden wie Verkehrsbehörde, Nahverkehrsamt, Straßenbauamt und Polizei abgesegnet werden. Dabei müssen auch Aspekte wie Sichtdreieck bei der Ausfahrt aus dem Lupfenweg usw. berücksichtigt werden. Der Gemeinderat hat sich von der örtlichen Situation ein Bild gemacht und wird nun die Ergebnisse der Verkehrsschau abwarten.

Im Gewerbegebiet Grosswiesen sind nun die letzten gemeindlichen Gewerbeflächen verkauft. Auf dem einen Grundstück beim zukünftigen Kreisverkehr wird in Bälde eine gewerbliche Halle erstellt werden. Die Bodenplatte ist hier schon vorbereitet.

Im Schuppengebiet am Radweg R 5 ist die Erstellung eines Schuppens mit den Maßen 10 x 15 m geplant. Der Bauherr war bei der Besichtigung anwesend und konnte Fragen des Gemeinderates zu diesem Vorhaben beantworten. Ein Bauantrag liegt derzeit allerdings noch nicht vor.

Auf dem Weg ins Sportheim, wo die Schlussbesprechung der Dorfbegehung stattfand, hat sich der Gemeinderat noch ein Bild von der Situation im Lupfenweg gemacht.

In der Schlussbesprechung im Sportheim wurde auch noch die Sportgeländesituation angesprochen, wo der SV Durchhausen ja den Wunsch zur Erstellung eines Kunstrasenplatzes geäußert hatte. Hier wird der Gemeinderat in einer der nächsten Sitzungen über den Antrag des SV beraten. Ansonsten wurden die Erkenntnisse der Dorfbegehung zusammengefasst und ein positives Resumee gezogen. Notwendige Gemeinderatsbeschlüsse zur Umsetzung der Erkenntnisse aus der Dorfbegehung werden in den nächsten Gemeinderatssitzungen gefasst.

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