Bericht aus der Gemeinderatssitzung vom 07.11.2018

Bericht aus der Gemeinderatssitzung vom 7. November 2018

Vortrag zu elektromagnetischen Wellen eines Mobilfunkmastes

Referent: Dr. Eichin, Amtsleiter Gesundheitsamt Tuttlingen

Bürgermeister Axt begrüßt Herrn Dr. Eichin, Leiter des Gesundheitsamtes Tuttlingen. Herr Dr. Eichin referiert vor rd. 35 Zuhörern zu den Auswirkungen von elektromagnetischen Wellen auf den Menschen. In den vergangenen Jahrzehnten seien unzählige Studien zu den Auswirkungen angestellt und Grundlagenforschung betrieben worden. Die Auswertung der Studien hatten die Festlegung von Grenz- und Richtwerten zur Folge. Immer wieder aufkommende Vermutungen, dass Elektromagnetische Strahlung Krebs oder andere Krankheiten auslöse, konnten wissenschaftlich nicht belegt werden. Es gab daher bisher auch keinen Anlass, die Grenzwerte zu ändern. Bestätigen konnte Herr Dr. Eichin, dass ein gutes Handynetz die Strahlung vermindert, da die Handys nicht immer auf der Suche nach einem Netz sind.

Einwohnerfrageviertelstunde

Aus den Reihen der Zuhörerschaft werden die geltenden Grenzwerte in Frage gestellt. Ein Einwohner bemerkt, dass in den Studien lediglich die thermischen Frequenzen betrachtet würden. Da es aber auch Mischfrequenzen gebe, seien seiner Meinung nach die Grenzwerte fraglich. Weiterhin könne jeder selbst entscheiden, ob und wann er sein Handy nutze, gegen die Dauerstrahlung eines LTE-Masten sei der Einzelne hingegen machtlos.

Dr. Eichin antwortet, dass in zahlreichen Studien auch Schäden durch einen Frequenzmix nicht bewiesen werden konnten. Die Forschung habe sich im Wesentlichen auf Langzeittelefonierer bzw. Vieltelefonierer und Kinder konzentriert.

Ein anderer Einwohner erkundigt sich, ob der Mast mit 4G oder 5G geplant sei. Bürgermeister Axt antwortet hierauf, dass sich die Telekom bei der bundesweiten Ausschreibung dazu verpflichtet habe, über 90 % der Bevölkerung mit 4G zu versorgen. Der in Durchhausen geplante Mast sei zunächst mit 4G geplant, könne aber bei Bedarf auf 5G nachgerüstet werden. Dr. Eichin bemerkt hierzu, dass es gleichgültig sei, ob 2, 3, 4 oder 5G – die Strahlung sei immer eine Nichtionisierende.

Ein dritter Einwohner zitiert aus einem Artikel einer Fachzeitschrift, wonach der Stopp eines 5G-Ausbaus gefordert werde, da Ärzte bestätigen, dass die elektromagnetische Strahlung die menschlichen Schweißdrüsen anrege. Dr. Eichin bestätigt dies, die Strahlung sei thermisch und es läge in der Natur dieser Strahlung, Wärme zu erzeugen; gefährlich sei dies allerdings nicht.

Verpachtung eines kommunalen Grundstücks zur Errichtung eines Mobilfunkmastes

Bürgermeister Axt erläutert, dass die Verwaltung bei der Baarwasserversorgung angefragt hatte, ob eine Installation des LTE-Masts auf dem Neubau des Hochbehälters möglich wäre. Diese Anfrage wurde jedoch abgelehnt, da eine Neuberechnung der Statik des Erweiterungsbaus notwendig gewesen wäre.

GR Thomas Beck ist der Meinung, dass ein Mobilfunkmast nicht zu verhindern sei, da die Telekom im Falle einer Ablehnung dann auf Privatleute zuginge. Er plädiert daher dafür, der Aufstellung des Mastes auf gemeindlichem Grundstück zuzustimmen.

GR Markus Merz hat nach wie vor Bedenken wegen der Nähe zur Albvereinshütte. Er bedauert, dass der Alternativvorschlag, den Masten in Richtung Felixkapelle zu errichten, von der Telekom abgelehnt wurde. Dies, so Bürgermeister Axt, sei der Topographie geschuldet.

Bürgermeister Axt fasste zusammen, dass es offenkundig nicht möglich ist, letzte Bedenken auszuräumen. Letztlich sei die Frage, auf welche Aussagen man vertraue. Er selbst habe mit der Bundesnetzagentur, dem Bundesamt für Strahlenschutz und den Gesundheitsämtern, u.a. mit Herrn Dr. Eichin, gesprochen. Von allen Seiten sei ihm bestätigt worden, dass keine Gesundheitsgefahren zu befürchten sind. Er nehme zur Kenntnis, dass einige Bürger andere Quellen gefunden haben und auf diese mehr vertrauten. Axt halte es aber für vernünftig, wenn man als Gemeinde auf die Aussage staatlicher Institutionen vertraue. Da ihm sämtliche staatliche Stellen bestätigt haben, dass keine Gefahren für die Bevölkerung bestehe, schlage er dem Gemeinderat die Verpachtung des gemeindlichen Grundstücks vor.

Beschluss:

Der Deutschen Telekom soll eine Teilfläche von 150 qm des FlStNr. 439 zur Errichtung eines neuen Mobilfunksenders zur Verbesserung des Handynetzes sowie der mobilen Daten verpachtet werden. Die Gemeindeverwaltung wird damit beauftragt, einen Pachtvertrag mit der Deutschen Telekom abzuschließen

JA-Stimmen:   5           NEIN-Stimmen:   2                          Enthaltungen:   0

Bewirtschaftungsplan Gemeindewald Durchhausen 2019

Bürgermeister Axt begrüßt Herrn Thomas Storz vom Forstamt Tuttlingen, sowie Herrn Revierleiter Harald Rutha zu diesem Tagesordnungspunkt.

Herr Thomas Storz blickt zunächst auf das Forstwirtschaftsjahr 2018 zurück.

Die Witterungsverhältnisse im vergangenen Jahr seien vor allem von Trockenheit geprägt gewesen. Der Borkenkäfer habe sich daher rasant ausbreiten können. Der Landkreis Tuttlingen habe sich aufgrund dessen an einem Borkenkäfermonitoring beteiligt. Im Landkreis Tuttlingen sei der Befall noch relativ überschaubar, jedoch würden die schwerwiegenden Dürreschäden, die durch die Trockenheit an den Bäumen entstanden seien erst im kommenden Jahr spürbar sein. Es käme nun darauf an, wieviel es noch regne und wieviel Schnee im kommenden Winter falle.

Aufgrund der Borgenkäferproblematik bestehe derzeit ein Einschlagstopp. Der Holzmarkt sei völlig übersättigt, die Leitpreise für Fichte und Tanne seien rasant gesunken. Hinzu käme, dass die Preise auch durch die vielen entwerteten Hölzer (rot/blau-Färbung) sehr unter Druck stünden. Herr Storz hofft, dass dieser „Trockenbann“ bald gebrochen werde.

Zum Vollzug erläutert Revierleiter Harald Rutha, dass das Jahr 2018 fast planmäßig beendet werden könne und mit einem voraussichtlichen Gewinn von rd. 65.000 € ein ordentliches Ergebnis erzielt werden wird. Für das Forstwirtschaftsjahr 2019 wird der Hiebsatz mit 2.200 fm in den Plan aufgenommen, jedoch mit vielen Fragezeichen. Die Holzpreisentwicklung müsse im kommenden Jahr beobachtet werden.

GR Thomas Beck erkundigt sich, ob jetzt bereits andere Baumarten gepflanzt werden, die dem Klimawandel besser standhalten können. Herr Rutha antwortet, dass geplant sei, rd. 1.200 Fichten zu pflanzen und als Laubbaumart den Ahorn, wo immer dies möglich sei. Tanne könne nicht auf Freifläche gepflanzt werden, sondern nur als Unterbaupflanzung.

GR Tobias Häring erklärt, dass er die Planung für 2019 mit einem Gewinn von 50.000 € aufgrund der aktuellen Situation defensiver geplant hätte. Herr Rutha erläutert, dass der Gewinn in Höhe von 50.000 € in den Planzahlen angesetzt wurde unter der Voraussetzung, dass alles planmäßig läuft. Es könnte aber tatsächlich auch nur 25.000 € bis 30.000 € Gewinn sein. Hier müsse man die Holzmarktpreise beobachten.

Beschluss:

Dem Bewirtschaftungsplan für den Gemeindewald Durchhausen für das Jahr 2019 wird zugestimmt.

JA-Stimmen:    8           NEIN-Stimmen:                               Enthaltungen:   0

Bericht zum Stand des Kartellverfahrens

Herr Storz berichtet, dass das Kartellverfahren aus formalen Gründen eingestellt wurde. Dies habe zur Folge, dass nun die Verpflichtungszusage des Landes aus dem Jahr 2008 gelte, wonach keine Betreuung von Kommunen die größer als 3.000 ha und Forstbetriebsgemeinschaften, die größer als 8.000 ha sind, stattfinden könne. Im Klartext bedeute dies, dass alles so bleibt, wie es derzeit gehandhabt wird. Lediglich müssen die forstlichen Dienstleistungen der öffentlichen Hand zukünftig zu Vollkosten abgerechnet werden. Hier wurde bereits eine Arbeitsgruppe gebildet, die für alle kommunalen Waldbesitzer des Landkreises ein Angebot über die forstwirtschaftliche Betreuung ausarbeite. Grundlage für die Berechnung dieser Gebühren sei nicht nur (wie bisher) der Hiebsatz, sondern nun auch die Fläche und die Höhe des Einschlags. Bei der Aufteilung der Reviere habe man sich auf nun insgesamt 16 Reviere geeinigt, was bedeute, dass die bisherigen Strukturen weitestgehend beibehalten werden.

Zusammenfassend bemerkt Bürgermeister Axt, dass anfangs befürchtet wurde, dass ein völliger Umbruch in den Zuständigkeiten und den Revierzuschnitten stattfinden werde. Dies habe sich nun nicht bewahrheitet. Die bisherigen Reviere blieben weitestgehend erhalten; zumindest für Durchhausen treffe dies voll zu. Weiter ergänzt Axt, dass das im Kreis andiskutierte Thema eines kreisweiten Waldarbeiterpools derzeit nicht weiterverfolgt werde. Dass die Waldarbeiter auch zukünftig von den Gemeinden koordiniert werden, halte er für richtig.

Thomas Storz informiert zu den Kosten für die Beförsterung, dass, um die Finanzierung der Beförsterung stemmen zu können, die Landkreise zukünftig einen sogenannten „Gemeinwohlausgleich“ vom Land erhalten werden. Gesicherte Zahlen für den Landkreis Tuttlingen lägen noch nicht vor. Ein möglicher Abmangel müsse zukünftig durch Personal- und Leistungsreduzierung, sowie durch kostendeckende Entgelte ausgeglichen werden.

Von Seiten der Forstverwaltung wird baldmöglichst ein Angebot über die Gebühren erstellt, das dann dem Gemeinderat zur Beschlussfassung vorgelegt wird. Herr Storz bittet bis Ende Dezember 2018 um eine

verbindliche Rückmeldung, ob die forsttechnischen Dienstleistungen weiterhin von der unteren Forstbehörde am Landratsamt Tuttlingen erbracht werden sollen, oder ob die Gemeinde eine eigene Beförsterung vorzieht.

Der Gemeinderat nimmt die Ausführungen von Herrn Thomas Storz zum Stand des Kartellverfahrens zur Kenntnis.

Beschluss über die Investitionsmaßnahmen 2019 und die mittelfristige Finanzplanung bis 2022

Bürgermeister Axt führte aus, dass die geplanten Investitionsmaßnahmen bereits in einer früheren Gemeinderatssitzung vorberaten worden seien. Zum damaligen Sachstand habe sich lediglich noch die Einschätzung der Kämmerei zu notwendigen Kreditaufnahmen geändert. Demnach teilte Kämmerer Armin Weiss mit, dass er zum jetzigen Zeitpunkt davon ausgehen müsse, dass der Haushalt 2018 planmäßig vollzogen werde, womit sich eine rechnerische Liquidität von rund 800.000 Euro ergäbe, auch wenn weiterhin davon ausgegangen werde, dass die tatsächliche Liquidität bei 1.100.000 Euro liegen werde. Bei der Haushaltsplanung 2019 müsse er mit der rechnerischen Liquidität planen, womit die Kreditermächtigung bei 750.000 Euro liegen würde. Über den Haushaltsplan 2019 soll in der Gemeinderatssitzung vom 4. Dezember 2019 beschlossen werden. In diesem Haushaltsplan werde dann die Kreditermächtigung in Höhe von 750.000 Euro enthalten sein.

GR Elmar Mattes hat eine Frage zur Finanzplanung für die Feuerwehr. Bürgermeister Axt erklärt, dass der aufgeführte Betrag in Höhe von 3.000 € für die Feuerwehr für kleinere Anschaffungen in den Haushalt eingestellt werde. Hier sei ein Budget eingerichtet, über das die Feuerwehr verfügen könne. Dieser Betrag sei im Übrigen seit Jahren gleich.

GR Tobias Häring bezieht sich auf die Erhöhung des Stammkapitals in Höhe von 10.000 € für den Eigenbetrieb Glasfaser. Hier antwortet Bürgermeister Axt, dass der Eigenbetrieb mit dem geringstmöglichen Eigenkapital gegründet wurde und seinerzeit bezüglich der Eigenkapital-Ausstattung vereinbart wurde, dass diese kontinuierlich verbessert werde. GR Tobias Häring ist weiterhin der Meinung, dass die geplanten 3.000 € für den Erwerb beweglicher Sachen im Bauhof nicht ausreichen werden; seiner Meinung nach steht für den Schneepflug noch vor 2022 eine Ersatzbeschaffung an.

Auf Nachfrage von GR Thomas Beck erklärt Bürgermeister Axt, dass die genannte Zahlung bei der Position „Dorfentwicklung“ in der mittelfristigen Finanzplanung reine Vormerkposten seien. Es gehe hier um etwaige Projekte der Gemeinde im ELR.

Beschluss:

Die Investitionsmaßnahmen 2019 und die mittelfristige Finanzplanung bis 2022 wird beschlossen.

JA-Stimmen:   8           NEIN-Stimmen:   0              Enthaltungen:   0

Örtliche Bauangelegenheiten

Unter dieser Tagesordnungspunkt erteilte der Gemeinderat das

-       Gemeindliche Einvernehmen zum Neubau eines Einfamilienhauses mit Doppelgarage und Abstellraum auf FlStNr. 3882, In der Breite

-       Gemeindliche Einvernehmen zum Neubau eines Wohnhauses mit drei Garagen auf FlStNr. 3869, In der Breite

-       Gemeindliche Einvernehmen zur Überdachung eines Reitplatzes, FlStNr. 2220, Breitwiesen 1

Änderungssatzung zur Satzung über die Erhebung der Hundesteuer in Durchhausen

Bürgermeister Axt führte nachfolgendes aus.

Die letzte Änderungssatzung zur Satzung über die Erhebung von Hundesteuer in Durchhausen erfolgte am 10.12.2001. Mittlerweile hat die Gemeinde Durchhausen im Umkreis den geringsten Steuersatz (z. B. Gunningen: 60,00 €, Talheim: 75,00 €, Seitingen-Oberflacht: 84,00 €, Hausen o.V.: 72,00 €, Rietheim-Weilheim: 50,00 €) und die Mustersatzung des Gemeindetags (Fassung 2014) wurde inzwischen aktualisiert und ergänzt.

Die Satzung sollte wie folgt geändert werden:

§ 5 Abs. 1 Satz 1:

Bisherige Formulierung: Die Steuer beträgt im Kalenderjahr für jeden Hund 48,00 €.

Neue Formulierung: Die Steuer beträgt im Kalenderjahr für jeden Hund 60,00 €.

§ 5 Abs. 2 Satz 2:

Bisherige Formulierung: Hierbei bleiben nach § 6 steuerfreie Hunde außer Betracht.

Neue Formulierung: Hierbei bleiben Hunde, die ausschließlich der Erzielung von Einnahmen dienen und steuerfreie Hunde nach § 6 außer Betracht. Werden neben in Zwinger (§ 7) gehaltene Hunde noch andere Hunde gehalten, so gelten diese als weitere Hunde im Sinne von Satz 1.

§ 11 wird im Absatz 5 um einen zweiten Satz ergänzt. Oft werden die Hundemarken nicht an die Gemeinde zurückgegeben. Bei Verlust einer Hundemarke wird für die Ersatzmarke 5,00 € berechnet, was nun auch für eine nicht abgegebene Marke gelten soll. Pro Jahr werden für Durchhausen 100 Steuermarken bestellt. Aktuell sind in Durchhausen 81 Hundehaltungen zur Steuer veranlagt.

Beschluss:

Der Gemeinderat beschließt die Änderungssatzung zur Hundesteuersatzung entsprechend dem dieser Niederschrift beigefügten Entwurf.

JA-Stimmen:   8           NEIN-Stimmen:   0              Enthaltungen:   0

Gemeindehaus Dorfstraße 94 – Vergabe Stahlkonstruktion Keller

Bürgermeister Axt führte nachfolgendes aus.

Im Gebäude Dorfstraße 94 ist in der Vergangenheit Feuchtigkeit in den Keller eingedrungen, weshalb man vor einigen Jahren eine Drainage legte. Im Nachgang musste festgestellt werden, dass einige Stahlträger in der Kellerdecke korrodiert sind. Fraglich war, ob sich durch die Korrosion ein Statikproblem ergibt. Um dies zu klären, wurde Kontakt mit Herrn Hafen vom Ingenieurbüro Hafen Tragwerksplanung aus Spaichingen aufgenommen. Herr Hafen konnte feststellen, dass sich kein akutes Statikproblem ergibt, aber dennoch gehandelt werden sollte. Neben einer aufwendigen und teuren Deckensanierung, bei der die komplette Decke bzw. der Fußboden des ersten Stocks entfernt werden müsste, würde insbesondere eine unterstützende Stahlkonstruktion, die direkt unter die Decke gebaut wird, in Frage kommen. Aus Kostengründen verfolgte man den Ansatz mit der Stahlkonstruktion weiter.

Nachdem die Gemeinde durch den zunächst angefragten Metallbauer mehrfach vertröstet wurde und noch immer kein Angebot vorliegt, wurde zwischenzeitlich die Firma Michel Metallbau aus Trossingen angefragt, die auch sehr zügig ein Angebot abgegeben hat und auch eine zeitnahe Umsetzung verspricht. Die Metallkonstruktion aus zwei waagerechten Trägern und sechs Stützen samt Fundamenten wird zum Bruttopreis von 4.750,25 Euro angeboten.

Bürgermeister Axt fügt ergänzend hinzu, dass bezüglich des Feuchtigkeitsproblems nochmals eine Fachfirma kontaktiert werden soll. Der Gemeinderat ist hiermit einverstanden.

Beschluss:

Die Erstellung einer Stahlkonstruktion im Keller des Gebäudes Dorfstraße 94 wird zum Angebotspreis in Höhe von 4.750,25 Euro brutto an die Firma Michel Metallbau aus Trossingen vergeben.

JA-Stimmen:   8           NEIN-Stimmen:   0              Enthaltungen:   0

Vermietung der Gemeindehalle an die rumänische christlich-orthodoxe Kirchengemeinde

Bürgermeister Axt führt nachfolgendes aus.

Herr Pfr. Stefan Arghir führt das Amt des Pfarrers für die rumänische christlich-orthodoxe Kirchengemeinde Trossingen, deren Einzugsgebiet die Region Schwarzwald-Baar-Heuberg umfasst, im Ehrenamt aus. Durch die Unterstützung der katholischen Kirchengemeinde Durchhausen feiert Herr Pfarrer Arghir momentan einmal im Monat in der Kirche „Zu den heiligen Engeln“ in Durchhausen einen Gottesdienst für die rumänische christlich-orthodoxe Kirchengemeinde. Herr Pfarrer Arghir erkundigt sich nun, ob die rumänische christlich-orthodoxe Kirchengemeinden für Anlässe, wie z.B. Seminare, Sektempfang zu Weihnachten, Ostern oder Patrozinium die Gemeindehalle mieten könne. Bei einem diesbezüglichen Telefonat, das Herr Axt mit Herrn Pfarrer Schmollinger führte, war zu erfahren, dass die katholische und die rumänische christlich-orthodoxe Kirchengemeinden schon seit längerer Zeit miteinander kooperieren und sich die rumänische christlich-orthodoxe Kirchengemeinden zu einer Art „Partnerkirche“ für die katholische Kirchengemeinde entwickelt habe. Der Kirchengemeinderat Durchhausen habe nun in seiner letzten Sitzung beschlossen, dass die Kirche „Zu den heiligen Engeln“ ab 1. Februar 2019 wöchentlich (bisher monatlich) an die rumänische christlich-orthodoxe Kirchengemeinden vermietet wird. In diesem Zusammenhang würde es Pfarrer Schmollinger begrüßen, wenn es für die rumänische christlich-orthodoxe Kirchengemeinden möglich wäre, auch die Gemeindehalle Durchhausen anzumieten.

GRin Gertrud Schlecht ist offen für eine Belegung der Halle, möchte die Anlässe, an denen die Halle angemietet wird, aber nicht überstrapazieren.

GR Markus Merz ist der Meinung, dass die Halle in erster Linie für Durchhauser Vereine und Einwohner vermietet werden sollte. Er spricht sich gegen eine „Dauerausleihe“ an die rumänisch-orthodoxe Kirchengemeinde aus.

GR Thomas Beck sieht die Gemeinde nicht zwingend in der Pflicht, die Halle an die rumänische Kirchengemeinde zu vermieten. Die Kath. Kirchengemeinde Durchhausen könne ja auch den St. Ottmars-Saal zur Verfügung stellen. Weiterhin ist er der Meinung, dass die Gemeindehalle in erster Linie für Durchhauser Einwohner zur Verfügung gestellt werden sollte.

GR Elmar Mattes ist ebenfalls der Meinung, dass sich Belegungen der Gemeindehalle in einem gewissen Rahmen bewegen sollten und keinesfalls mehr als 2-3 im Jahr stattfinden sollten.

GRin Edith Braun möchte, dass die Termine zuerst in der Vorständesitzung abgesprochen werden und die rumänische christlich-orthodoxe Kirchengemeinde erst danach noch freie Termine belegen kann.

Der Gemeinderat beauftragt Bürgermeister Axt sich mit Herrn Pfarrer Arghir in Verbindung zu setzen, um abzuklären, wie die Vorstellungen der rumänisch orthodoxen Kirche aussehen. In einer der nächsten Gemeinderatssitzungen soll dann ein konkreter Vorschlag mit einzelnen Terminen zur Beschlussfassung vorliegen.

Bekanntgaben aus nichtöffentlicher Sitzung

Bürgermeister Axt gibt bekannt, dass in der letzten Sitzung des Gemeinderates am 02.10.2018 über Grundstücks- und Personalangelegenheiten beraten wurde.

Bekanntgaben, Anfragen, Verschiedenes

Bürgerwerkstatt am 15.11.2018

Zur Mitarbeit bei der Bürgerwerkstatt „Ortskern“ am 15.11.2018 haben sich bislang 64 Personen, davon 14 Jugendliche, angemeldet. Bürgermeister Axt freut sich, dass die Teilnehmer einen Querschnitt durch alle Altersgruppen bilden und sich auch viele neu Zugezogene zur Mitarbeit angemeldet haben.

Vereinshaus - Rettungswege im Brandfall per Leiter

Bürgermeister Axt verweist auf die Besichtigung des Feuerwehrmagazins anlässlich der Dorfbegehung am 20.10.2018. Hier äußerte Feuerwehrkommandant Jörg Wintermantel, dass die Personenrettung mittels Feuerwehrleiter bis in das zweite Obergeschoss möglich wäre. Herr Axt berichtet, dass er diesbezüglich nochmals mit Kreisbrandmeister Narr gesprochen habe, ob es nicht doch eine Möglichkeit gebe, in der Zunfstube lediglich ein vergrößertes Fenster einzubauen und Personen über eine Leiter zu retten. Herr Narr wies jedoch darauf hin, dass die ausziehbare Leiter, wie sie noch in Durchhausen benutzt wird, nicht mehr dem heutigen Standard entspricht und eine Genehmigung die die Personenrettung im Vereinshaus auf diese Weise vorsieht, ausgeschlossen werden kann. Dies sei auch baurechtlich so nicht mehr zulässig.

Bevölkerungsstatistik zum 31.03.2018

Zum 31. März 2018 wohnen in Durchhausen 496 Männer und 468 Frauen, also insgesamt 964 Einwohner, wie das statistische Landesamt unlängst mitteilte.

Vereinsvorständesitzung

Bürgermeister Axt berichtet, dass am 2. November die jährliche Terminabsprache der Vereinsvorstände stattgefunden habe. Herr Axt brachte hier die Idee eines Neubürgerempfanges vor. Im Rahmen eines solchen Neubürgerempfanges würde er gerne den Vereinen eine Plattform bieten, sich zugezogenen Einwohnern vorzustellen. Dies könnte auf der einen Seite den neuen Einwohnern die Integration in die Dorfgemeinschaft erleichtern und auf der anderen Seite ggf. den Vereinen neue Mitglieder bescheren. Bei einem Stehempfang könnte eine solche Veranstaltung ausklingen. Die Vereinsvertreter seien überein gekommen, dass schon in der Einwohnerversammlung am 09.11.2018 ein Vertreter der Vereine, Harald Bury, einen kurzen Bericht zu den Vereinen abgeben soll.

Im späten Frühjahr 2019 soll dann ein erster Neubürgerempfang durchgeführt werden.

GR Elmar Mattes fragt, bis wann die Abrechnungen über den Glasfaseranschluss an die Privateigentümer verschickt werden. Herr Axt antwortet, dass die Fa. Kabel- und Tiefbau GmbH in den nächsten Tagen mit den Tiefbauarbeiten fertig sein wird. Im Anschluss würden dann die restlichen privaten Hausanschlüsse fertiggestellt. Eine Abrechnung werde erstellt, sobald alle Hausanschlüsse hergestellt seien und die Aufmaße feststünden. Dies könne evtl. zeitgleich mit der Schlussabrechnung sein.

Eine nichtöffentliche Gemeinderatssitzung schloss sich an.

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