Bericht aus der Gemeinderatssitzung vom 28.07.2016

Bericht aus der Gemeinderatssitzung vom 28. Juli 2016

Ehrung der Jugendfeuerwehr Durchhausen

Vom 1. bis zum 3. Juli 2016 hat in Dürbheim das Kreisjugendfeuerwehr-Zeltlager stattgefunden. Traditionell findet im Zuge dieses Zeltlagers ein dreitägiger Lagerwettkampf statt, bei dem neun Parcours zu bewältigen sind. Aus den insgesamt 25 Jugendfeuerwehren im Landkreis Tuttlingen wurden 39 Gruppen gebildet. Insgesamt waren 372 Jugendliche zum Zeltlager nach Dürbheim gekommen. Bürgermeister Simon Axt zeigte sich sehr erfreut, dass sich die Jugendfeuerwehr Durchhausen gegen diese starke Konkurrenz durchsetzen und den 1. Platz belegen konnte. Im Namen der Gemeinde gratulierte er der Jugendfeuerwehr zu diesem tollen Erfolg sehr herzlich. Im Siegerteam vertreten waren: Carina Baier, Deniz Engesser, Denis Schorpp, Nicolai Grammer, Michael Walter, Jonas und David Beck, Patrik Albano, Oliver Kluge, Sascha Wintermantel, sowie Robin und Lukas Haller. Die Betreuer waren: Adrian Schorpp sowie Moritz und Philipp Grimm.

Bürgermeister Axt nutzte diese Gelegenheit auch, um der Jugendfeuerwehr insgesamt und dem Betreuerteam im Besonderen für deren Einsatz und Engagement zu danken. Mit 14 Jungen und Mädchen in der Jugendfeuerwehr habe Durchhausen im Vergleich zu den anderen kleineren Gemeinden im Landkreis Tuttlingen die größte Jugendfeuerwehr. So viele Jugendliche für die Tätigkeiten der Feuerwehr zu begeistern komme nicht von alleine und dies gelte es zu würdigen. Als Anerkennung für das Engagement und den Erfolg beim Kreisjugendfeuerwehr-Zeltlager überreichte Axt dem anwesenden Betreuerteam, Tobias Kohler, Adrian Schorpp, Alexander Stehle und Moritz Grimm, 150,- Euro für einen Ausflug mit den Jugendlichen.

Der anwesende Leiter des Kellhofs, Herr Roman Klöcker, zeigte sich ebenfalls begeistert von den Leistungen der Jugendfeuerwehr und legte daher denselben Betrag obendrauf. Für diese Spende ein ganz herzliches Dankeschön!

Unterbringung von Flüchtlingen; Obdachlosensatzung

Bürgermeister Axt nutzte diese Gelegenheit, um über die Flüchtlingssituation in Durchhausen insgesamt zu informieren. So seien am Sitzungstag die ersten drei Flüchtlinge, die Familie Alkhalif, in Durchhausen angekommen. Weitere sieben Flüchtlinge, eine Mutter mit sechs teilweise schon erwachsenen Kindern, würden voraussichtlich am 11. August das Haus „Am Kellhof 5“ beziehen. Axt hob in diesem Zusammenhang die enorme Spendenbereitschaft der Bürgerinnen und Bürger hervor, mit deren Hilfe das Gebäude gänzlich eingerichtet werden konnte. Er hoffe nun, dass die beiden Familien auch freundlich aufgenommen würden, von was er aber ausgehe. Nach Aussagen des Landratsamtes habe die Gemeinde Durchhausen mit der Unterbringung der genannten zehn Personen vorerst das soll erfüllt. Wie sich die Flüchtlingssituation weiterentwickle könne aber weder das Landratsamt noch die Gemeindeverwaltung zuverlässig voraussagen.

Anschließend übergab der Bürgermeister das Wort an den Leiter der Jugendhilfeeinrichtung „Kellhof Alte Post“, Herrn Roman Klöcker, der dem Gemeinderat berichtete, dass sich seine Einrichtung derzeit im Umbruch befinde. So werde er anstatt der bisher betreuten Jugendlichen in Zukunft bis zu zehn unbegleitete, minderjährige Flüchtlinge betreuen. Es handle sich dabei um Jugendliche, bei denen in der Erstaufnahmestelle festgestellt wurde, dass sie noch unter 18 Jahre alt und nicht in Begleitung eines Erwachsenen sind. Diese Jugendlichen würden dann vom Jugendamt in Obhut genommen und durch Mutpol betreut. Nach ca. einem dreiviertel Jahr würden diese dann an Jugendhilfeeinrichtungen, wie die von Herrn Klöcker, weitervermittelt. Die Jugendlichen sollen hier auf ein selbständiges Leben in Deutschland vorbereitet werden.

Der Gemeinderat nahm die Ausführungen zur Kenntnis.

Eigentlicher Bestandteil des Tagesordnungspunktes war der Erlass einer Obdachlosensatzung, um die Unterbringung der Flüchtlinge und die Kostenabrechnung mit dem Landratsamt in einem rechtlich sicheren Rahmen durchführen zu können. Die Satzung wurde vom Gemeinderat einstimmig beschlossen. Die öffentliche Bekanntmachung der Satzung erfolgt in diesem Amtsblatt.

Erweiterung des Ehrenmals auf dem Friedhof; Vergabe

Nachdem in der vergangenen Gemeinderatssitzung die Wegeanlegung auf dem Friedhof (u.a. zum Ehrenmal) vergeben werden konnte, konnte nun auch die Erweiterung des Ehrenmals um Namenstafeln vergeben werden.

Zur Abstimmung standen dabei zwei Vorschläge von Steinmetzen aus der Region. Beide Firmen orientieren sich bei der Erweiterung am bestehenden Ehrenmal. So verwenden beide Firmen den Stein „Vanga Granit“, der angespitzt werden soll. Auch schlagen beide Firmen vor, die Schrägen der bestehenden Steine auch bei der Erweiterung aufzunehmen. Darüber hinaus schlagen beide Firmen vor, für die Beschriftung Bronzetafeln zu verwenden.

Über die Gemeinsamkeiten hinaus gibt es aber auch deutliche Unterschiede. So schlägt einer der Steinmetze vor, zwei gleichgroße Steine mit einer Höhe von 1,40 Meter und einer Dicke von 25 cm zu verwenden. Die beiden Bronzetafeln sollen die Maße 80 * 60 cm haben.

Die Firma Maier Natursteine aus Spaichingen schlägt hingegen vor, zwei unterschiedlich hohe Steine zu verwenden, da auch das bestehende Ehrenmal zwei unterschiedlich hohe Steine aufweist. Der eine Stein soll demnach 1,80 Meter und der andere 1,60 Meter hoch sein. Die Dicke der Steine beträgt dabei lediglich 19 cm. Was die Bronzetafeln betrifft, schlägt die Firma Maier vor, auf jedem Stein drei kleinere Bronzetafeln anzubringen. Diese sollen unterschiedliche Breiten haben und sich der Schräge des Steins angleichen.

Nach kurzer Diskussion konnte der Auftrag für die Erweiterung des Ehrenmals auf dem Friedhof einstimmig an die Firma Maier Natursteine aus Spaichingen zum Angebotspreis in Höhe von 13.211,38 Euro vergeben werden.

Erklärtes Ziel ist es, dass die Erweiterung des Ehrenmals zum Volkstrauertag in diesem Jahr fertiggestellt ist.

Örtliche Bauangelegenheiten

Unter diesem Tagesordnungspunkt konnte das gemeindliche Einvernehmen zum Bauantrag „Umbau und Erweiterung des Wohnhauses mit Einliegerwohnung, Abbruch der bestehenden Garage“ erteilt werden.

Annahme von Spenden

Die Kreissparkasse Tuttlingen hat aus dem Zweckertrag des Prämiensparens für Zwecke des Kindergartens Durchhausen eine Spende in Höhe von 400 € an die Gemeinde Durchhausen vorgesehen.

Herr Roman Klöcker hat zu Zwecken der Jugendfeuerwehr Durchhausen eine Spende in Höhe von 150 Euro angekündigt.

Die Annahme beider Spenden wurde vom Gemeinderat einstimmig beschlossen. Bürgermeister Axt bedankte sich herzlich bei den Spendern.

LED-Straßenbeleuchtung; Vorauswahl von Leuchten

Die Gemeinde erhält eine Landesförderung aus dem Kommunalinvestitionsfördergesetz in Höhe von 16.785,14 Euro. Zusammen mit einem kommunalen Anteil von 3.587,66 Euro stehe insgesamt 20.372,80 Euro für die Umrüstung von rund 40 Laternen auf LED-Technik zur Verfügung. Um für unsere Gemeinde die richtige Leuchte auswählen zu können, waren Herr Lüdtke von der EnBW und Herr Lupfer von NetzeBW nach Durchhausen gekommen, um dem Gemeinderat auf dem Rathausvorplatz verschiedene Leuchten vorzuführen. Am Ende entschied sich der Gemeinderat einstimmig für ein neues Modell der Firma Trilux, das im Oktober auf den Markt kommen soll. Sobald die Leuchte erhältlich ist, soll eine Ausschreibung getätigt werden.

Eine nichtöffentliche Gemeinderatssitzung schloss sich an.

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